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DM-Gold mit drei Bestleistungen

Sonntag, 5. Juli 2009 21:12

Sophie Krauel (TuS Jena) hat in einem leistungsstarken und spannenden Wettbewerb ihren Vorjahrestitel bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm verteidigt. Ihr Ergebnis von Nürnberg 2008 steigerte die 24-Jährige im Donaustadion um satte 30 Zentimeter auf 6,70 Meter. „Es war ein grandioser Wettkampf. Ich bin glücklich, dass es endlich mit einer 70er-Weite geklappt hat”, sagte die strahlenden Siegerin. Startete der Wettkampf noch recht bedächtig, schaukelten sich die Weitspringerinnen hoch. Auslöser war Sophie Krauels dritter Sprung auf 6,64 Meter. In den nächsten Versuchen ließ sie 6,68 und 6,70 Meter folgen. Die drei Bestleistungen (vorher 6,63 m) waren auch nötig, denn auch Beatrice Marscheck (LAZ Gießen, 6,67 m), Bianca Kappler (LC asics Rehlingen, 6,64 m) und Melanie Bauschke (LG Nike Berlin, 6,63 m) überzeugten.

Damit behält Krauel, was Freiluft-Meisterschaften betrifft, eine weiße Weste. Bei ihren bisher einzigen Starts (2008 und 2009) war die 24-Jährige vorn. „Das Gold 2008 möchte ich nach der Verletzung von Bianca aber nicht zählen. Das hier ist mein erster Titel”, sagte die strahlende Siegerin. Ein kleiner Wermutstropfen blieb trotz des großen Siegs. Denn Krauel fehlten winzige zwei Zentimeter zur WM-A-Norm. Hätte sie 6,72 Meter erzielt, wäre sie am Dienstag schon fix für die WM in Berlin (15.-23. August) nominiert worden. Nun muss sie sich wohl noch bis zum 2. August gedulden, um per B-Norm ins Team zu kommen. Darüber hinaus hat sie aber noch die Chance beim Wettkampf in Dillingen am 24. Juli die zwei Zentimeter „nachzuliefern”.

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Mals: Die zweite WM-B-Norm geschafft!

Sonntag, 28. Juni 2009 22:11

Weitspringerin Sophie Krauel (TuS Jena) hat einen großen Schritt Richtung WM in Berlin gemacht. Die Deutsche Meisterin schaffte beim Sommer-Meeting in Mals (Italien) mit 6,62 Metern zum zweiten Mal die doppelt geforderte B-Norm (6,62 m) für die Titelkämpfe im Olympiastadion. Die einfache A-Norm (6,72 m) erfüllten zuvor schon Beatrice Marscheck (Gießen) und Bianca Kappler (Rehlingen), die in Südtirol die Plätze fünf (Marscheck) mit 6,37 Metern und sieben (Kappler) mit 6,22 Metern belegten. Auf Platz vier kam die Hamburgerin Claudia Tonn mit 6,44 Metern, die ihrerseits mit 6,71 Metern schon einmal die B-Norm für Berlin geschafft hat.

Obwohl sich der Wettkampf wegen drehender Winde für die Athletinnen äußerst schwer gestaltete, legte Krauel eine saubere Serie hin. Neben ihrem Siegessprung - Krauel hatte einen Zentimeter Vorsprung vor der Polin Teresa Dobija - wurden noch zweimal 6,58 Meter für die 24-Jährige gemessen. „Außerdem hatte ich noch einen Sprung von 6,46 Metern, bei dem ich mehr als 20 Zentimeter verschenkt habe”, sagte Krauel nach ihrem erfolgreichen Ausflug nach Mals. Endgültig werden die Tickets für die WM in Berlin aber erst am kommenden Sonntag ab 14 Uhr bei der DM vergeben. Spannung ist beim Ulmer „Weitsprung-Krimi” garantiert.

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Starkes Heimspiel bei miesem Wetter

Samstag, 6. Juni 2009 17:13

Regen, Wind und nur 10 Grad Celsius: Trotz dieser widrigen Bedingungen hat Sophie Krauel beim 16. Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza eine beachtliche Leistung abgeliefert. In einem Weltklassefeld landete die 24-Jährige vom TuS Jena als beste Deutsche auf Platz vier. Für die Deutsche Meisterin wurden bei ihrem „Heimspiel” in Thüringen 6,60 Meter gemessen. Nur einmal - am Pfingstmontag in Wesel - ist Krauel mit 6,63 Metern im Freien weiter gesprungen. Beim ersten Wettkampf vor zwei Wochen in Weinheim flog sie ebenfalls auf 6,60 Meter.

„Ich kann meine Geschwindigkeit beim Absprung endlich wieder in Höhe umsetzen. Das hat mir im vergangenen Jahr noch gefehlt”, sagte Krauel zu ihren technischen Fortschritten. In den vergangenen Monaten hat sie mit ihrem Trainer Stefan Poser versucht, ihr Kraftdefizit nach dreieinhalb Jahren Verletzungspause zu reduzieren. Ihre enorme Schnelligkeit im Anlauf - in diesem Jahr wurden bei Krauel schon 9,8 Meter pro Sekunde vor dem Absprung gemessen - bleibt aber weiterhin die große Stärke der Pharmazie-Studentin.

Obwohl die TuS-Springerin die für die WM in Berlin (15. bis 23. August) zweimal geforderte B-Norm von 6,62 Metern in Bad Langensalza nur um winzige zwei Zentimeter verfehlte, beeindruckt sie in diesem Jahr mit ihrer Konstanz. In allen bisherigen Wettkämpfen sprang die 24-Jährige mindestens 6,60 Meter weit. „Auf dieser Basis kann ich aufbauen. Schön wäre es natürlich, wenn ich mal einen Ausreißer nach oben erwischen würde. Die WM-A-Norm von 6,72 Metern halte ich auf jeden Fall noch für möglich”, analysierte die Thüringerin.

Erst im letzten Durchgang wurde Krauel in Bad Langensalza noch vom Podestplatz durch Karin Mey Melis verdrängt. Die Türkin sicherte sich mit 6,77 Metern Rang drei. Der Sieg ging an die Portugiesin Naide Gomes, die sich mit starken 6,90 Metern vor der Russin Olga Kucherenko durchsetzte. Die Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Hallen-EM verbesserte dabei ihre Freiluftbestleistung um zwölf Zentimeter auf 6,84 Meter.

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