Persönliches

Das Nesthäkchen in der Weitsprunggrube

Am 2. März 1985 erblickte ich in Jena - neun beziehungsweise zwölf Jahre nach meinen beiden Schwestern - das Licht der Welt. So wuchs ich als Nesthäkchen in einer Plattenbausiedlung in Jena auf und entdeckte bereits mit sieben Jahren meine Liebe für die Leichtathletik. Zweimal in der Woche trainierte ich in einer kleinen Gruppe an meiner Grundschule und wechselte schließlich in der fünften Klasse auf das Staatliche Sportgymnasium in Jena, wo ich Schule und Sport optimal kombinieren konnte.Dort absolvierte ich im Juni 2004 erfolgreich mein Abitur. Leider hatte ich jedoch viel zu viele Ideen, wie ich mein Berufsleben weiter gestalten könnte. Sollte ich mich ganz auf den Sport konzentrieren, eine Ausbildung beginnen oder ein Studium an der Universität? Ich merkte schnell, dass eine Sportkarriere - ohne eine berufliche Ausbildung nebenbei - für mich zunächst nicht infrage kam. Ich wollte einen geistigen Ausgleich neben der sportlichen Belastung haben. Ich tat mich jedoch sehr schwer bei der Auswahl des Fachs.

Leider begann dann im Jahr 2004 auch meine langwierige Verletzungsgeschichte und so entschied ich mich, im Oktober für fast drei Monate gemeinsam mit meiner Freundin nach Australien zu reisen, um etwas Abstand zu gewinnen und mich von dem Stress der letzten Monate zu erholen. Als ich wieder kam, war ich jedoch immer noch unschlüssig was meine Berufswahl betraf. Es schwebten mir zum Beispiel ein Jurastudium, ein Volkswirtschaftslehrestudium oder eine Banklehre vor.

Schließlich konnte ich mich aber doch entscheiden. Seit dem Wintersemester 2005/06 studiere ich nun Pharmazie an der Universität in Jena. Besonders die Vielfältigkeit und die guten Berufschancen haben mich überzeugt, diesen Studiengang zu wählen. Natürlich ist er auch sehr zeitintensiv, da wir an vielen Praktika teilnehmen müssen, aber die Universität bot mir für schwierige Situationen - wie lange Trainingslager oder zahlreiche Wettkämpfe - ihre Unterstützung an. Jetzt kann ich Sport (Comeback im Januar 2008) und Studium verbinden.

Autor: admin
Datum: Samstag, 7. März 2009 1:09
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Ein Kommentar

  1. 1

    Hallo Sophie,am Sonntag war ich total begeisterter Zeuge deines tollen Wettkampfs in Ulm.Herzlichen Glueckwunsch!Ich drueck dir beide Daumen fuer die kommenden Wochen.Ich bin sicher,du wirst auch in Berlin starten.Alles Gute,bleib vor allem verletzungsfrei!
    Ein Fan aus dem Siegerland

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