Für den LC Jena auf Weitenjagd

Mittwoch, 30. November 2011 23:47

Nach mehr als einem Jahrzehnt im Trikot des TuS Jena startet Weitspringerin Sophie Krauel 2012 in neuen Farben. Die 26-Jährige schließt sich dem LC Jena an, dem Nachfolgeclub des TuS. „Ich freue mich, in der Heimat bleiben zu können. Gleichzeitig habe ich mit Katja Demut und unserem Coach Michael Höhne eine starke Trainingsgruppe”, sagte die zweimalige Deutsche Meisterin. Die Leichtathletik-Abteilung ihres alten Vereins wird 2012 nicht mehr in Erscheinung treten, da nach Finanzproblemen Insolvenz angemeldet werden musste.

Nach einer Fußverletzung und der Weiterführung ihres Pharmaziestudiums in diesem Jahr freut sich Sophie Krauel schon auf die kommende Saison. „Ich will an meine Leistungen aus dem Jahr 2009 anknüpfen”, schaut die extrem schnelle Springerin voraus. Vor zwei Jahren war Sophie Krauel mit neuer Bestleitung von 6,70 Metern in Ulm zum zweiten Mal Deutsche Meisterin geworden und hatte die Qualifikation für die WM in Berlin nur um Haaresbreite verpasst. Wenn alles passt, will die Jenaerin bei der Vergabe der Olympia-Tickets nach London im kommenden Sommer eine Rolle spielen und sich einen „sportlichen Traum” erfüllen. Dafür muss sie ihren Hausrekord um mindestens fünf Zentimeter verbessern.

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Mit neuem Coach ins Olympiajahr

Freitag, 9. September 2011 16:22

Nach gut einem Jahrzehnt verlässt Weitspringerin Sophie Krauel (TuS Jena) die Trainingsgruppe von Stefan Poser. Ab sofort arbeitet die zweimalige Deutsche Meisterin mit Michael Höhne zusammen. Die ersten Einheiten hat sie unter dem neuen Coach bereits absolviert. Michael Höhne hat große Erfahrungen in den Horizontalsprüngen und führte Katja Demut 2011 zu den deutschen Dreisprung-Rekorden im Freien (14,57 m) und in der Halle (14,47 m).

Als Teil dieser starken Trainingsgruppe will sich Sophie Krauel im kommenden Jahr auf der Wettkampfbühne zurückmelden. In diesem Jahr bestritt die 26-Jährige nach einem längeren Studienaufenthalt in den USA keine Wettkämpfe. Der lädierte rechte Sprungfuß lässt aber nach einer eingehenden Untersuchung wieder eine hundertprozentige Belastung zu. Im Jahr 2010 hatte die 6,70-Meter-Springerin länger mit einer Stauchung des Sprunggelenks zu kämpfen.

„Ich freue mich auf die neue Gruppe. Die ersten Einheiten haben unheimlich viel Spaß gemacht”, sagte Krauel. Von ihrem alten Trainer hatte sich die Thüringerin im Guten getrennt: „Ich habe Stefan Poser viel zu verdanken. Wir haben zusammen viele Titel gewonnen, und er hat mich in die deutsche Spitze geführt. Aber mittlerweile ist er 400-Meter-Bundestrainer und hat daher andere Schwerpunkte”, erklärte die Pharmazie-Studentin. Im kommenden Jahr will Krauel den Sprung zu Olympia schaffen. Um nach London zu kommen, muss sie mindestens 6,75 Meter anbieten.

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Vorerst nur Zuschauerin

Dienstag, 14. Juni 2011 0:27

Eine prominente Athletin wurde beim Stelldichein der besten deutschen Weitspringerinnen am Pfingstmontag in Wesel vermisst: Sophie Krauel. Die zweimalige Deutsche Meisterin vom TuS Jena ist nicht verletzt, hat aber nach einem halbjährigen Forschungsaufenthalt im Rahmen ihres Pharmazie-Studiums in Memphis (USA) noch Trainingsrückstand. „In den USA waren die Trainingsbedingungen nicht gut. Ich konnte neben der Arbeit im Labor nur allgemein trainieren. Deshalb befinde ich mich erst seit Anfang Mai wieder im Aufbautraining”, sagt die 26-Jährige.

Wann Sophie Krauel in die Saison einsteigt, ist noch unklar. Dass die 6,70-Meter-Springerin bei den Deutschen Meisterschaften am 23. und 24. Juli in Kassel antreten kann, glaubt sie aber nicht: „Ich erwarte von mir, dass ich mindestens die Form für 6,50 Meter habe, wenn ich starte. Und dafür ist die Zeit einfach zu kurz.” Stattdessen peilt Krauel einige Starts zum Ende der Saison an. Der im vergangenen Jahr verletzte Sprungfuß bereitet der Thüringerin momentan jedenfalls keine Probleme. „Es wäre schön, wenn das klappt. Dann weiß ich, in welcher Form ich in die Olympia-Vorbereitung gehe. Denn ein Start in London ist natürlich mein Ziel für 2012″, schaut sie voraus.

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